Gebratenes Lammfleisch mit Kartoffeln und Oregano
Griechischer Sonntag: zartes Fleisch, goldene Kartoffeln, Duft von Zitrone
- Cucina
- Grecia
- Tempo di preparazione
- 180 minuti
- Difficoltà
- Facile
- Porzioni
- 4
La storia di questo piatto
Dieses Gericht ist die Seele des griechischen Sonntags – ein uraltes Versprechen zwischen Hirten, Erde und Familie, das in jedem Dorf der Ägäis seit Jahrhunderten denselben heiligen Duft trägt.
Ingredienti
- 1200 g Entbeinete Lammschulter
- 800 g Kartoffeln mit gelbem Fleisch
- 2 mittel Weiße Zwiebel
- 4 Zehen Knoblauch
- 3 Esslöffel Getrockneter griechischer Oregano
- 2 ganze Zitrone
- 150 ml Natives Olivenöl extra
- 400 ml Heißes Wasser
- 2 Teelöffel Meersalz
- 1 Esslöffel Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- 2 Zweige Frischer Rosmarin
Preparazione
- Schneide das Lamm in Stücke von 5-6 cm Größe und tupfe es gründlich mit Küchenpapier trocken: bleibt es feucht, wird es sich nie wie es sollte goldbraun färben, sondern bleibt grau und traurig in der Pfanne liegen. Würze es großzügig mit Salz, Pfeffer und Oregano, massiere das Fleisch mit den Händen wie einen Teig, und lass es dann eine Viertelstunde ruhen, damit die Aromen wirklich eindringen.
- Erhitze das Öl in einer breiten Kasserolle gründlich bei mittlerer bis hoher Hitze, und brate die Lammstücke von allen Seiten an, ohne sie zu dicht beieinander zu legen, sonst schwitzen sie statt sich schön zu färben. Es muss sich eine dunkle, duftende Kruste bilden, während das Innere noch roh bleibt: mach dir nichts draus, es wird später sanft und geduldig weitergegart. Wenn jede Seite schön angebraten ist, leg die Stücke auf einen Teller und lass sie dort warten.
- In derselben Kasserolle, ohne sie zu waschen — darin ist ja all der köstliche Geschmack vom Lamm — lass die in Spalten geschnittenen Zwiebeln und den zerdrückten Knoblauch beiläufig weich werden, rühre oft um, damit nichts anbrennt. Nach ein paar Minuten, wenn sie süßlich duften und ein wenig weich sind, gibst du die in große Spalten geschnittenen Kartoffeln und den restlichen Oregano dazu, rührst alles gut durch, damit alles schön würzig wird.
- Gib das Lamm wieder in die Kasserolle zwischen die Kartoffeln, gieße Zitronensaft und heißes Wasser darüber: du wirst ein schönes Zischen hören, das ist der Duft des Sonntags, der beginnt. Decke alles mit Alufolie ab, drück sie fest an den Rändern an, damit der Dampf nicht entweicht, und schieb es in den auf 160°C vorgeheizten Ofen: jetzt brauchst du nur noch Geduld, lass die sanfte Hitze zwei Stunden und dreißig Minuten ihre Arbeit tun.
- Nimm die Alufolie ab — du wirst sehen, dass das Fleisch schon schmelzend zart ist und die Kartoffeln in ihrem Saft schwimmen — erhöhe die Ofentemperatur auf 190°C und lass es ohne Deckel goldbraun werden. Die Kartoffeln sollen an der Oberfläche Farbe bekommen und das Lamm soll so zart sein, dass es vom Knochen fällt, wenn man es nur schief ansieht: wenn es noch ein paar Minuten länger braucht, hab keine Ungeduld, das Fleisch sagt dir selbst Bescheid.
- Nimm die Kasserolle aus dem Ofen und lass sie die ganze Küche mit ihrem Duft erfüllen, bevor du sie überhaupt zum Tisch bringst. Garniere mit frischem Rosmarin, den du mit den Händen zerkrümelst, und einen letzten Spritzer Zitrone, der alle im Ofen eingschlafenen Aromen wieder aufweckt. Bring die ganze Kasserolle so heiß und dampfend zum Tisch, wie sie ist: so feiert man den Sonntag in Griechenland, alle zusammen um den gleichen Topf versammelt.