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Babaganoush – Geräucherte Auberginencreme

Asche, Rauch und Zitrone: die verbrannte Seele des Gartens, wiedergeboren

Cucina
Levante
Tempo di preparazione
40 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Im Herzen der Levante, wo die Gärten unter der Sonne knistern, wird aus verkohlter Schale ein Gedicht geboren. Die Aubergine stirbt im Feuer, um als samtene Erinnerung an Damaskus, Beirut und Jerusalem wiederaufzuerstehen.

Ingredienti

  • 3 Stück Große, feste Auberginen
  • 3 Esslöffel Tahina
  • 1 Stück Frisch gepresste Zitrone
  • 1 kleine Zehe Knoblauch
  • 1 Teelöffel, oder nach Geschmack Feines Salz
  • 3 Esslöffel Natives Olivenöl extra
  • qualche foglia zum Garnieren Frische Petersilie
  • 1 Handvoll Granatapfelkerne (optional)
  • un pizzico Gemahlener Kreuzkümmel

Preparazione

  1. Zünde offenes Feuer an – Gasflamme auf höchster Stufe oder noch besser Glut – und lege die ganzen Auberginen direkt darauf, ohne Gitter dazwischen, wenn möglich. Drehe sie alle paar Minuten mit einer Zange: Die Schale muss schwarz werden, aufblähen und platzen, und die Küche füllt sich mit diesem Raucharoma, das schon ein Versprechen ist. Es dauert etwa 15–18 Minuten, bis das Fruchtfleisch innen butterzart wird, fast schmelzend: wenn das Messer mühelos eindringt, bist du fertig.
  2. Gleich nach dem Feuer legst du sie in eine Schüssel, die du mit einem Teller oder Frischhaltefolie abdeckst: Der entstehende Dampf hilft der Schale, sich von selbst zu lösen, und das Fruchtfleisch wird noch cremiger. Lass sie so ruhen, ohne Eile: Es ist ein Warten, das für dich arbeitet, denn die Aubergine kocht in ihrer eigenen Hitze weiter und wird noch samtiger.
  3. Jetzt der zarte Griff: Schneide die Aubergine längs halbiert und löffle mit einem Löffel nur das Fruchtfleisch heraus, jeden Rest schwarzer Schale zurücklassend – die würde Bitterkeit in die Creme bringen. Lege es auf ein geneigtes Schneidebrett und lass es ein paar Minuten abtropfen, denn überschüssiges Wasser würde den Geschmack verwässern – dann hacke es mit dem Messer grob: Hier machen wir keine Purée, man soll die Faser noch zwischen den Zähnen spüren.
  4. Gib das gehackte Fruchtfleisch in eine große Schüssel und verrühre es mit einem Holzlöffel, niemals mit dem Mixer: erst den fein zerdrückten Knoblauch, dann die Tahina, Zitronensaft und Salz. Arbeite mit entschiedenen, aber nicht zu langen Bewegungen – die Creme soll gebunden bleiben und rau, lebendig; koste immer ab, bevor du stopfst, denn die Zitrone soll gerade nach dem Rauch prickeln, ihn nicht überdecken.
  5. Gib es auf den Servierteller und ziehe mit der Löffelrückseite diese schöne Spirale, dann beende es mit einem großzügigen Guss guten Öls, das auf der Oberfläche glänzen soll – das Fett balanciert die Säure und den Rauch. Verteile darüber zerzupfte Petersilie, einen Hauch Kreuzkümmel und, wenn du den Kontrast willst, der das Gericht zum Singen bringt, Granatapfelkerne: Ihr süßlich-saures Platzen gegen die geräucherte Cremigkeit ist die wahre Signatur eines gut gemachten Babaganoush.

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