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Cocido Madrileño

Drei Gänge kastilischer Tradition in einer goldenen Brühe

Cucina
Spagna
Tempo di preparazione
30 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Der Cocido Madrileño ist das schlagende Herz Kastiliens – ein goldener Brühe-Strom, der seit Jahrhunderten durch die Straßen Madrids fließt wie die Erinnerung selbst. Drei Gänge, eine Seele: die stille Weisheit einer Stadt, die weiß, dass Wärme die tiefste Form von Würde ist.

Ingredienti

  • 400 g Getrocknete Kichererbsen
  • 600 g Rinderbrust
  • 200 g Pancetta oder Guanciale
  • 800 g Ganzes Huhn oder Hühnerstücke
  • 200 g Spanische Chorizo-Wurst
  • 2 Stücke Zwiebel
  • 3 Stücke Möhre
  • 2 Stangen Sellerie
  • 600 g Kartoffel
  • 300 g Grünkohl
  • 2.5 Liter Rinderbrühe oder Wasser
  • quanto basta Salz
  • quanto basta Schwarzer Pfeffer

Preparazione

  1. Am Vorabend gibst du die Kichererbsen in eine Schüssel und bedeckst sie großzügig mit kaltem Wasser: Sie müssen mindestens 12 Stunden einweichen, damit sie schön weich werden und aufquellen. Am nächsten Tag gießt du sie ab, spülst sie unter fließendem Wasser ab und lässt sie in einem Topf mit frischem Wasser 20 Minuten kochen: Du wirst sehen, wie sich ein feines Schäumchen an der Oberfläche bildet, das ist völlig normal, und du kannst die Unreinheiten mit einem Löffel abheben. Dann gießt du sie erneut ab und hältst sie bereit.
  2. Nimm deinen großen Topf, den besten für lange Gerichte, und gieße die kalte Brühe hinein: Von kalt anzufangen ist das Geheimnis für eine klare und würzige Brühe. Gib das Rindfleisch, die in kleine Würfel geschnittene Pancetta, das ganze Huhn und die bereits blanchierte Kichererbsen dazu, dann bringst du alles sehr langsam zum Kochen, ohne Eile.
  3. Binde Zwiebel, Karotte und Sellerie mit Küchengarn zusammen, so findest du sie am Ende der Garzeit leicht wieder und sie zerfallen nicht in der Brühe. Reduziere die Hitze auf das Minimum und lass alles 90 Minuten sanft simmern: Zwischendurch fährst du mit der Schaumkelle über die Oberfläche und hebst den grauen Schaum ab, der hochsteigt – dieser Schaum ist es, der die Brühe trüb macht, und du musst ihn geduldig entfernen.
  4. Jetzt ist der Moment für die ganze Wurst, für die nicht zu klein geschnittenen Kartoffeln und für den Kohl gekommen: Gib sie in die heiße Brühe und lass sie noch 45 Minuten zusammen garen. Du wirst bemerken, wie sich das Aroma immer runder und voller wird – ein Zeichen dafür, dass sich die Geschmäcker wirklich verbinden.
  5. Nimm einen Löffel, koste die Brühe in aller Ruhe und stelle Salz und Pfeffer nach: Nur durch Kosten erkennst du, ob etwas fehlt, verlasse dich nicht nur auf dein Auge. Das Cocido ist fertig, wenn die Gabel ohne Widerstand in das Fleisch gleitet und die Kichererbsen zwischen den Fingern weich zerfallen, fast mühelos.
  6. Hier kommt die wahre Tradition zum Einsatz: Gieße zuerst die heiße Brühe wie eine Suppe in Schüsseln, eventuell mit einem Schuss gekochter Pasta oder Reis darin, und serviere sie allein. Dann legst du das gut abgetropfte Gemüse auf einem separaten Teller an und schneidest zum Schluss das Fleisch langsam in Scheiben, ordnest es schön und sauber auf dem endgültigen Teller: Drei Gänge, drei unterschiedliche Freuden aus demselben Topf.

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