Fasolada
Die Wärme eines griechischen Winters in einer schlichten Schüssel.
- Cucina
- Grecia
- Tempo di preparazione
- 40 minuti
- Difficoltà
- Facile
- Porzioni
- 4
La storia di questo piatto
Fasolada ist die stille Seele Griechenlands, die Suppe der Bauern und Fischer, die seit Jahrhunderten in denselben Töpfen köchelt wie die Erinnerung selbst. Man nennt sie das Nationalgericht der Armen und meint damit den größten Reichtum: Genügsamkeit, die satt und warm macht wie ein Feuer im Winter.
Ingredienti
- 350 g Getrocknete Cannellini-Bohnen
- 120 ml Griechisches Olivenöl extra vergine
- 2 mittelgroß Goldene Zwiebel
- 3 mittelgroß Karotten
- 4 Stangen Stangensellerie mit Blättern
- 3 Zehen Knoblauch
- 400 g Geschälte Tomaten oder dickes Tomatenmark
- 2 Esslöffel Tomatenkonzentrat
- 2 Stück Lorbeerblatt
- q.b. Grobes Meersalz
- q.b. Schwarzer gemahlener Pfeffer
- 1.8 Liter Wasser oder leichte Gemüsebrühe
- 1 Stück Zitrone
- 4 Scheiben Landwirtschaftliches Brot zum Servieren
Preparazione
- Am Vorabend die getrockneten Bohnen in eine große Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken, mindestens drei Finger über dem Bohnenniveau: In der Nacht trinken sie Wasser und quellen auf, bereit zum Kochen, ohne in der Schüssel zu platzen. Am nächsten Tag abtropfen lassen und unter fließendem Wasser gründlich abspülen: du wirst sie fest, glänzend und fast doppelt so groß wie beim Einweichen vorfinden.
- In einem großen Topf das Öl bei mittlerer Hitze erhitzen, dann Zwiebel, Karotten und Sellerie in nicht zu kleine Würfel schneiden hinzufügen. Unter häufigem Rühren anschwitzen, bis die Zwiebel transparent wird und ein süßliches Aroma verströmt, ohne sie je zu dunkel werden zu lassen: Wird sie zu schnell dunkel, die Flamme reduzieren. Den Knoblauch erst in den letzten zwei Minuten hinzufügen, so bleibt er aromatisch statt zu verbrennen und bitter zu werden.
- Die abgetropften Bohnen und das Tomatenkonzentrat hinzufügen und eine Minute bei starker Hitze rühren: Das Konzentrat wird etwas dunkler und nimmt ein geröstetes Aroma an, ein Zeichen dafür, dass es sein ganzes Aroma konzentriert. Mit einer Schöpfkelle Wasser aufgießen und den Topfboden gut mit dem Holzlöffel abkratzen, um alle anhaftenden Geschmacksstoffe zu lösen und wieder in die Soße zu bringen.
- Die geschälten Tomaten hinzufügen und mit den Händen zerdrücken, das Lorbeerblatt hinzufügen und alles großzügig mit Wasser bedecken. Bei starker Hitze zum Kochen bringen, dann reduzieren, halb abdecken und langsam köcheln lassen: Die Bohnen werden cremig, bleiben aber ganz, während die Brühe von der freigesetzten Stärke von selbst eindickt. Erst in der halben Garzeit salzen und nie zuvor: Zu früh hinzugefügtes Salz risikiert, die Schale noch harter Bohnen zu verhärten oder zu weich zu machen.
- Gegen Ende die Brühe kosten: Sie sollte so dicht sein, dass sie auf dem Löffel haftet, wenn du ihn eintauchst. Wirkt sie noch zu flüssig, den Topf ganz aufdecken und die Flamme in den letzten Minuten etwas erhöhen, damit überschüssiges Wasser verdunstet. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, das Feuer ausschalten und die Suppe vor dem Servieren ein paar Minuten ruhen lassen: Beim leichten Abkühlen wird sie noch etwas cremiger.
- Die heiße Suppe in Schüsseln gießen und mit einem großzügigen Schwung rohes Öl abschließen, das auf der Oberfläche glänzend wie ein Spiegel bleiben soll. Frische Zitrone auspressen, aber kosten während du sie hinzufügst: Der richtige Punkt ist, wenn du die Säure leicht pikant spürst, ohne die Süße der Bohnen zu überlagern. Mit Scheiben geröstetem Landwirtschaftlichem Brot servieren, dessen Knusprigkeit einen schönen Kontrast zur Cremigkeit der Suppe bildet.