GastroGnomo — Ricette mediterranee autentiche

Römisches Zwiebel-Pecorino-Omelett

Geduldige Süße und uralte Würzigkeit, vereint in einem Bissen

Cucina
Italia
Tempo di preparazione
45 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
2

La storia di questo piatto

Nelle cucine romane, dove il tempo si misura in cipolle che sudano piano sul fuoco, nasce questa frittata umile e regale insieme. È il piatto della domenica povera, quello che le nonne del Testaccio custodivano come un segreto tramandato di sguardo in sguardo, senza mai scriverlo.

Ingredienti

  • 400 g Weiße oder goldgelbe Zwiebeln
  • 5 Stück Eier
  • 60 g Gereifter Pecorino Romano, gerieben
  • 4 Esslöffel Natives Olivenöl extra
  • 1 Teelöffel Weißweinessig
  • 4 g Feines Meersalz
  • 1 großzügige Prise Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Preparazione

  1. Nimm die Zwiebeln und schneide sie hauchdünn, fast durchsichtig wie Schleier – nicht gewürfelt, bitte, denn hier sollen sie samtig weich werden. Wärme das Öl in einer breiten Pfanne bei niedriger Hitze auf, gib die Zwiebeln mit einer Prise Salz hinein: das Salz ist der Trick, der das Wasser herauszieht und sie langsam ohne zu brennen zusammenfallen lässt. Decke die Pfanne ab und lass sie schmoren, während du ab und zu umrührst, bis sie transparent und butterweich werden, fast schmelzen beim Berühren mit dem Löffel.
  2. Jetzt nimmst du den Deckel ab und erhöhst die Hitze ganz leicht: das ist der Moment, in dem die gedünsteten Zwiebeln golden und süß werden, also lass sie nicht aus den Augen. Rühre häufig um, bis sie eine schöne, gleichmäßige bernsteinfarbe bekommen und du einen süßlichen Duft in der Luft riechst, fast wie geröstete Kastanien. Wenn du siehst, dass sie am Boden festkleben, gib einen Spritzer Essig dazu und kratze mit dem Holzlöffel: der ganze haftende Geschmack löst sich auf, und diese säuerliche Note weckt das ganze Gericht auf.
  3. Während die Zwiebeln zur Seite ruhen und abkühlen, schlage die Eier in einer großen Schüssel auf und verrühre sie mit einer Gabel, nicht mit dem Schneebesen: die Mischung soll etwas rustikal bleiben, nicht aufgeschlagen und luftig. Gib den Pecorino, den Pfeffer und das restliche Salz hinzu, aber dosiere vorsichtig – probiere immer ein kleines Stück der rohen Mischung, denn der Pecorino Romano ist bereits schön würzig und du willst nicht das Risiko eingehen, es zu übertreiben.
  4. Wenn die Zwiebeln abgekühlt sind, gieß sie in die Eiermischung und rühre sorgfältig um, damit jeder Bissen sein Aroma hat. Wärme den letzten Esslöffel Öl in derselben Pfanne auf, bis es glänzt, gieß die Mischung hinein und verteile sie behutsam: lass sie garen, bis sich die Ränder von selbst ablösen und die Mitte noch glänzend ist – das ist das Zeichen zum Wenden. Decke mit einem Teller ab, wende das Omelett mit einer sicheren, entschlossenen Bewegung – zögere nicht, sonst bricht es – lass es in die Pfanne zurückgleiten und gare es auf der anderen Seite, bis es außen golden ist und innen noch gerade cremig und zart bleibt.

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