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Kıymalı Makarna (Türkische Nudeln mit Hackfleisch und Paprikabutter)

Warm gegen kalt, würzig gegen frisch: eine türkische Umarmung.

Cucina
Turchia
Tempo di preparazione
40 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Kıymalı Makarna ist ein Gericht der türkischen Alltagsküche, kein Fest- und kein Prunkgericht: ein Teller, der in Küchen zwischen Istanbul und Anatolien nach Hause und nach Kindheit schmeckt. Kurze Nudeln, würziges Rinderhack und kühler Joghurt finden hier zu einer einfachen, herzlichen Umarmung zusammen.

Ingredienti

  • 350 g Kurze Nudeln (Ditalini oder Penne)
  • 400 g Rinderhackfleisch
  • 1 mittelgroß Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Stück Türkische lange grüne Paprika (oder milder grüner Paprika)
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 Teelöffel Süßes Paprikapulver
  • 0.5 Teelöffel Schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel Feines Salz (für Ragù und Joghurt)
  • 2 Esslöffel Sonnenblumenöl (alternativ Olivenöl)
  • 300 g Griechischer Joghurt, vollfett
  • 1 Zehe Knoblauch (für den Joghurt)
  • 80 g Butter
  • 1 Esslöffel Süßes Paprikapulver (für die Butter)
  • 1 Teelöffel Pul Biber Chiliflocken (falls erhältlich)
  • 15 g Frische glatte Petersilie
  • 1 Esslöffel Grobes Salz (für das Nudelwasser)

Preparazione

  1. Bereite zuerst den kalten Joghurt zu, damit er während des Kochens der übrigen Zutaten durchziehen kann: Verrühre den griechischen Joghurt mit dem zerdrückten Knoblauch und einer Prise Salz und stelle ihn anschließend in den Kühlschrank. Er sollte dick und glänzend bleiben.
  2. Erhitze in einer großen Pfanne das Sonnenblumenöl (oder Olivenöl) bei mittlerer Hitze und dünste die fein gehackte Zwiebel unter häufigem Rühren 5-6 Minuten an: Sie soll goldgelb und glasig werden, an den Rändern aber keinesfalls verbrennen. Gib den gehackten Knoblauch und die 2 klein gewürfelten Paprika hinzu und brate alles noch eine Minute, bis der Knoblauchduft süß und nicht scharf aufsteigt.
  3. Erhöhe die Hitze auf mittel-hoch, gib das Rinderhackfleisch hinzu und zerbrösle es gründlich mit dem Holzlöffel. Lass es ungestört anbraten, bis sich eine braune Kruste bildet: das dauert etwa 6-7 Minuten. Erst dann salzen, Tomatenmark, Kreuzkümmel, Paprikapulver und schwarzen Pfeffer hinzufügen und eine Minute mitrösten, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten. Setze inzwischen einen Topf mit 3-4 Litern Wasser für die Nudeln auf.
  4. Gieße eine Kelle heißes Wasser oder Brühe in die Pfanne und löse mit dem Pfannenwender den Bratensatz vom Boden, damit sich der ganze Geschmack verbindet. Bei mittel-niedriger Hitze unbedeckt etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis das Ragù eindickt und glänzt, aber nicht trocken wird. Abschmecken und nachsalzen: Es muss kräftig schmecken, denn es soll dem kalten Joghurt standhalten. Wenn das Wasser kocht, mit dem groben Salz würzen und die Nudeln garen, wobei du sie eine Minute vor der Angabe auf der Packung abgießt. Bewahre vor dem Abgießen eine Kelle Kochwasser auf. Halte das Ragù bei sehr niedriger Hitze warm.
  5. Richte die heißen Nudeln an und gib bei Bedarf einen Esslöffel Kochwasser hinzu, damit sie geschmeidig bleiben. Bedecke jeden Teller großzügig mit dem kalten Knoblauchjoghurt und darauf mit dem siedend heißen Ragù. Erst jetzt, wenn die Teller bereits vor dir stehen, bereite die Paprikabutter zu.
  6. Schmelze die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten lang, bis sie flüssig ist, schäumt und eine goldene Farbe annimmt, dabei aber noch heiß und lebendig bleibt. Wenn sie raucht oder dunkelbraun wird, hast du zu lange gewartet: Beginne dann von vorn. Schalte die Hitze aus, gib sofort das Paprikapulver und die Chiliflocken (und nach Belieben eine Prise getrocknete Minze) hinzu und rühre einige Sekunden, damit sie leuchtend rot bleiben und nicht verbrennen.
  7. Gieße die Paprikabutter, noch zischend, sofort in einem dünnen Strahl über den kalten Joghurt auf jedem Teller. Vollende mit der gehackten Petersilie und serviere sofort: Der Kontrast zwischen warm und kalt ist die Seele dieses Gerichts.

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