GastroGnomo — Ricette mediterranee autentiche

Maccu di Fave

Flüssiges Gold Siziliens, Erinnerung an uralte Geschmäcker

Cucina
Italia - Sicilia
Tempo di preparazione
240 minuti
Difficoltà
Facile
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Maccu di Fave ist uralte sizilianische Seele in einer Schüssel – eine Erinnerung, die schmeckt wie die Erde des Südens, wie Jahrhunderte bäuerlicher Würde, die das Land in goldene Nahrung verwandelte.

Ingredienti

  • 500 g Getrocknete, geschälte Saubohnen
  • 1500 ml Wasser
  • 80 ml Sizilianisches natives Olivenöl extra
  • 1 Esslöffel Getrockneter wilder Fenchel
  • 5 g Meersalz
  • 2 g Gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 pezzo Zwiebel

Preparazione

  1. Lege die trockenen Saubohnen in ein Sieb und spüle sie unter kaltem Leitungswasser ab, während du sie sanft mit deinen Händen reibst. Du wirst sehen, wie das graue Pulver weggeht: mache weiter, bis das Wasser, das herauskommt, nicht mehr trüb ist, sondern klar und transparent, und die Saubohnen sauber erscheinen.
  2. Gieße die gespülten Saubohnen in einen großen Topf und bedecke sie vollständig mit kaltem Wasser: die Saubohnen müssen mindestens 5 Zentimeter unter Wasser versenkt sein. Füge eine ganze Zwiebel hinzu (du kannst die Schale dran lassen). Stelle die Hitze auf Maximum und warte, bis das Wasser kräftig kocht: du wirst das Geräusch der Blasen hören, die schnell aufsteigen, und wirst den dichten Dampf sehen, der aus dem Topf aufsteigt.
  3. Sobald das Wasser kocht, drehe die Hitze auf minimum herunter: unter dem Topf darf nur noch ein kleines Feuer brennen. Lasse die Saubohnen etwa 180 Minuten lang sehr langsam köcheln: das Wasser soll nur noch leicht zittern, mit gelegentlich ein paar Blasen, die vom Boden aufsteigen. Alle 30 bis 40 Minuten umrühren mit einem Löffel, um die Hitze gleichmäßig zu verteilen. Die Saubohnen sind gar, wenn du sie leicht mit dem Löffel gegen den Topfboden drückst und keinen Widerstand findest: sie werden wie Butter zerbrechen.
  4. Nimm einen Holzlöffel und beginne damit, die Saubohnen gegen den Boden und die Seiten des Topfes zu zerdrücken, mit entschlossenen und kraftvollen kreisförmigen Bewegungen. Drücke weiter, bis du ein glattes und festes Püree erhältst, ohne sichtbare ganze Saubohnenstücke. Wenn du noch harte Stücke unter dem Löffel spürst, während du ihn hineinführst, drücke mit Energie weiter: es wird ein paar Minuten energischer Arbeit brauchen.
  5. Entnimm die Zwiebel (sie wird sehr weich und praktisch zerfallen sein) mit einer Gabel und wirf sie weg. Probiere das Püree: wenn es Salz braucht, gib es in kleinen Prise nach und nach dazu und rühre gut um, bevor du wieder kostest. Wenn das Püree zu dick ist und sich schwer umrühren lässt, gib lauwarmes Wasser einen Löffel nach dem anderen dazu, während du ständig umrührst. Mache weiter, bis es eine cremige und weiche Konsistenz bekommt, die sanft auf dem Teller fließt, wenn du sie gießt: es soll flüssig wie eine Suppe sein, nicht steif.
  6. Gieße das noch heiße Püree in die Schüsseln und bilde in jeder eine einheitliche Pfütze in der Mitte. Gieße Olivenöl extra vergine in einem dünnen Strahl über die gesamte Oberfläche: es soll glänzen und das Püree großzügig bedecken. Bestreue es mit getrocknetem wildem Fenchel (oder fein gehackten Fenchelsamen) und gib eine großzügige Portion frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber. Serviere es sofort, während das Püree noch heiß ist.

Apri la ricetta completa su GastroGnomo