Ossobuco alla Mailänder Art
Kalbshaxe geschmort, Mailänder Eleganz auf einem Teller
- Cucina
- Italia - Lombardia
- Tempo di preparazione
- 180 minuti
- Difficoltà
- Media
- Porzioni
- 4
La storia di questo piatto
Der Ossobuco ist Mailand selbst – eine Stadt aus Marmor und Nebel, aus Eleganz und stiller Würde, die seit Jahrhunderten in diesem Knochen mit seinem goldenen Mark lebt. Er trägt die Seele der Lombardei: fruchtbare Ebenen, das sanfte Murmeln des Naviglio, der ernste Stolz eines Volkes, das Schönheit in Einfachheit verwandelt.
Ingredienti
- 4 Stücke (ca. 350g pro Stück) Kalbshaxen
- 100 g Mehl Tipo 00
- 4 Esslöffel natives Olivenöl extra
- 30 g Butter
- 1 mittel Zwiebel
- 1 mittel Möhre
- 1 Stange Staudensellerie
- 250 ml trockener Weißwein
- 500 ml Fleischbrühe
- 200 g geschälte Tomaten
- 2 Früchte Zitrone
- 30 g frische Petersilie
- 2 Zehen Knoblauch
- q.b. nach Geschmack Salz
- q.b. nach Geschmack schwarzer Pfeffer
Preparazione
- Bereite das Soffritto vor: Schneide Zwiebel, Karotte und Sellerie in sehr kleine Stücke (etwa 5 mm). Gib alles in eine breite Pfanne mit einem Schuss Öl und einem Stück Butter bei mittlerer Hitze. Rühre häufig mit einem Holzlöffel um. Nach einigen Minuten werden die Gemüsesorten weich und transparent, dann beginnen sie leicht an den Rändern zu bräunen – du wirst sehen, wie die Farben dunkler werden, und du wirst ein süßes, karamellisiertes Aroma riechen. Wenn du diesen angenehmen Duft spürst und die dunkler gewordenen Ränder siehst, ist das Gemüse bereit für die Ossobuchi.
- Trockne die Ossobuchi gründlich mit Küchenrollen ab: Dies hilft ihnen, besser zu bräunen. Wälze jedes Ossobuco von beiden Seiten in Mehl und schüttle das überschüssige Mehl ab, indem du mit den Händen leicht dagegen klopfst. Lege sie in das heiße Soffritto nebeneinander, ohne dass sie sich berühren. Warte 4–5 Minuten: Du wirst sehen, wie sich an der Unterseite des Fleisches eine goldbraune Kruste bildet. Dann wendest du jedes Ossobuco vorsichtig mit einer Zange und garst die andere Seite weitere 4–5 Minuten. Das Fleisch wird die Farbe verändern: von Rosa wird es zu dunklem Braun, ein Zeichen, dass es gut angebraten wird.
- Gieße den Weißwein in die Pfanne: Du wirst ein Zischen hören, während der Dampf verdampft. Mit einem Holzlöffel kratzst du den Pfannenboden gut ab, um alle kleinen karamellisierten Stückchen zu lösen, die noch daran haften – diese Bruchstücke sind es, die dem Gericht den meisten Geschmack geben. Lasse den Wein 3–4 Minuten reduzieren, bis der Boden gerade noch feucht ist und der starke Alkoholgeruch milder und süßer wird.
- Gieße die Brühe ein und füge die geschälten Tomaten hinzu. Erhöhe die Hitze, bis du kleine Blasen siehst, die schnell aus der Pfanne aufsteigen (die Brühe kocht kräftig). Nun reduzierst du die Hitze auf das Minimum und deckst die Pfanne ab, lässt aber einen kleinen Spalt offen, damit der Dampf ein wenig entweichen kann.
- Gare bei sehr niedriger Hitze. Alle 30 Minuten hebst du den Deckel an, wendest die Ossobuchi von einer Seite zur anderen und beobachtest die Brühe: Sie soll nicht kräftig kochen, sondern nur leicht simmern mit wenigen Blasen, die langsam aufsteigen. Das Gericht ist fertig, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen löst, wenn du es mit einer Gabel anstichst und wenig Widerstand leistet, und wenn die Brühe dunkler und dickflüssiger geworden ist, nicht mehr so klar wie am Anfang.
- Während das Fleisch gart (nach etwa anderthalb Stunden), bereite die Gremolata vor: Wasche die Zitrone und schäle mit einem Messer nur den gelben Teil der Schale sehr fein ab, achte darauf, nicht die weiße, bittere Schicht darunter zu nehmen. Hacke das frische Petersilie sehr fein. Nimm eine Knoblauchzehe, schneide sie in zwei Hälften und entferne den grünen, bitteren Kern in der Mitte, dann hacke sie sehr fein. Hacke auch die Zitronenschale sehr fein. Gib alles zusammen in eine Schüssel und vermische – du wirst einen frischen und lebendigen Duft spüren, der wunderbar mit dem reichhaltigen und würzigen Gericht kontrastiert.
- Am Ende der Garzeit nimmst du den Deckel ab. Koste einen Löffel Brühe und würze mit Salz und Pfeffer nach deinem Geschmack. Lege die Ossobuchi auf den Tellern an und streue die Gremolata großzügig darüber – das frische Aroma und die Säure der Zitrone werden einen wunderschönen Kontrast zu der heißen, reichhaltigen Brühe schaffen.
- Serviere die Ossobuchi mit dem Risotto allo Zafferano in der Mitte des Tellers. Gieße immer ein wenig von der goldenen Kochbrühe über das Risotto und um den Teller herum – diese Brühe ist es, die dem Gericht den wahren Geschmack gibt, verschütte sie nicht.