GastroGnomo — Ricette mediterranee autentiche

Neapolitanische Pasta alla Genovese

Goldene Zwiebeln und geschmortes Rindfleisch, die Seele von Neapel

Cucina
Italia - Campania
Tempo di preparazione
240 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Die Genovese ist kein Rezept – sie ist ein kollektives Gedächtnis Neapels, das langsam in den Töpfen der Bassi köchelt, wo Zeit keine Uhr kennt, sondern nur den Duft von schmelzenden Zwiebeln.

Ingredienti

  • 1200 g Gelbe Zwiebeln
  • 400 g Schmorfleisch vom Rind (oder Schmorbraten)
  • 400 g Pasta (Rigatoni oder Ziti)
  • 80 ml Natives Olivenöl extra
  • 200 ml Trockener Weißwein
  • 500 ml Warme Rinderbrühe
  • 200 g Blanchierte Tomaten
  • 8 g Salz
  • 2 g Gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 60 g Parmigiano Reggiano Käse

Preparazione

  1. Schneide die Zwiebeln mit einem gut geschliffenen Messer in dünne und gleichmäßige Ringe, so quetschst du sie nicht und wirst nicht zu viele Tränen vergießen. Währenddessen wärmst du das Öl in einer breiten und geräumigen Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze: es soll sich langsam erwärmen, ohne jemals zu rauchen.
  2. Gib die Zwiebeln ins heiße Öl und lasse sie langsam und geduldig erweichen, indem du sie häufig mit einem Holzlöffel umrührst. Das Geheimnis liegt in der Geduld: niedriges Feuer macht sie süß statt verbrannt, und sie sind fertig, wenn sie weich werden und eine leichte, fast blonde, goldene Farbe bekommen.
  3. Lege das ganze Rinderstück vorsichtig in die Pfanne und drehe es sorgfältig auf jeder Seite, so bildet sich eine goldene Kruste, die die Säfte einschließt. Wenn du hörst, dass es richtig schön brutzelt, gieße den Weißwein ein und rühre um, wobei du mit dem Löffel alle Aromen vom Pfannenboden aufkratzt: es wird sofort wunderbar duften.
  4. Gib die geschälten Tomaten hinzu, während du sie leicht mit deinen Händen oder einer Gabel zerdrückst, salze und pfeffere großzügig. Decke die Pfanne mit einem Deckel ab und lasse sie bei sehr niedriger Hitze köcheln, indem du alle halbe Stunde umrührst, damit nichts am Boden anbrennt: hier ist Ungeduld der Feind, die Zeit verrichtet die ganze Arbeit.
  5. Wenn du merkst, dass die Sauce zu sehr austrocknet und sich schwer bewegt in der Pfanne, gib einen Schöpflöffel lauwarme Brühe auf einmal hinzu, niemals kalte, sonst bleibt das Garen stecken. Die Zwiebeln müssen völlig aufgelöst werden, fast verschwinden, und eine goldene und seidige Creme hinterlassen, die sich um den Löffel legt.
  6. Wenn die Hälfte der Garzeit vorbei ist, wird das Rindfleisch bereits schon zart sein: nimm es vorsichtig heraus und lege es auf ein Schneidebrett, schneide es in dicke Scheiben von der Breite eines Fingers, immer in Faserrichtung des Fleisches, und gib es zurück in die Sauce, damit es sich weiter mit Geschmack vollsaugt. So wird jede Scheibe gut getränkt, ohne zu zerfallen.
  7. Gegen Ende schaust du dir die Sauce an: sie muss dicht und glänzend sein, so dass sie am Löffel hängen bleibt, ohne herunterzulaufen, niemals dünn oder trocken. Koste immer, bevor du stopps machst, und korrigiere Salz und Pfeffer, falls nötig: das ist der Moment, in dem das Gericht seine eigentliche Seele bekommt.
  8. Bringe reichlich Wasser zum Kochen, salze es mit Entschlossenheit, wenn es kocht, wie Meerwasser, und werfe die Pasta hinein. Koche sie, bis sie beim Beißen noch Biss hat, dann gieße sie ab, während du einen Schöpflöffel des Kochwassers beiseite stellst, kostbar, um alles nachher zusammenzubinden.
  9. Gib die abgetropfte Pasta direkt in die Pfanne mit der Sauce und rühre mit Energie bei mittlerer Hitze um, wobei du etwas Kochwasser hinzufügst, wenn die Würzung jede Form nicht gut umhüllt. Sie muss glänzend und cremig werden, so dass sie sich um die Pasta legt, ohne in den Teller zu fließen.
  10. Serviere sofort auf sehr heißen Tellern, so bleibt die Sauce cremig und kühlt nicht schnell ab. Gib großzügig geriebenen Parmigiano Reggiano und einen Schluck rohes Olivenöl extra vergine darüber, und bring das Rindfleisch separat zum Tisch, wenn du es als Hauptgang anbieten möchtest.

Apri la ricetta completa su GastroGnomo