GastroGnomo — Ricette mediterranee autentiche

Pizzoccheri aus dem Veltlin

Berg, Butter und Käse: eine Umarmung, die den Winter wärmt.

Cucina
Italia
Tempo di preparazione
70 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Nel cuore della Valtellina, dove le montagne trattengono il respiro dell'inverno, il grano saraceno racconta di terrazzamenti scavati nella roccia e di inverni che si fanno lunghi come preghiere. È il piatto dei masi di pietra, delle stalle fumanti, di generazioni che hanno imparato a trasformare il gelo in calore condiviso attorno a un'unica tavola.

Ingredienti

  • 300 g Buchweizenmehl
  • 100 g Weizenmehl Type 00
  • 180 ml Kaltes Wasser
  • 300 g Wirsing
  • 300 g Kartoffeln
  • 300 g Casera-Käse aus dem Veltlin
  • 80 g Parmigiano Reggiano gerieben
  • 150 g Butter
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 6 Blätter Salbei
  • q.b. Meersalz
  • q.b. Schwarzer Pfeffer

Preparazione

  1. Beginne mit dem Teig, dem Herzen von allem: Verteile beide Mehle auf der Arbeitsfläche und forme einen breiten Krater, dann gib das kalte Wasser Stück für Stück in die Mitte und knete mit Energie mit dem Handballen, schiebend und faltend. Nach etwa zehn Minuten hast du einen glatten, festen Teigball, der nicht an den Fingern klebt — falls er noch klebrig ist, bestäube ihn leicht mit Type-00-Mehl. Wickle ihn in Frischhaltefolie und lass ihn bei Raumtemperatur ruhen: er wird sich entspannen und geschmeidig zum Ausrollen, wie ein Teig, der durchatmet.
  2. Während der Teig ruht, bleib nicht untätig: Reinige den Wirsing, entferne die harten Rippen und schneide ihn in breite Streifen von etwa zwei Fingern Breite, damit er schön knackig bleibt. Schäle die Kartoffeln und schneide sie in gleich große Würfel — denn wenn sie ungleichmäßig sind, zerfallen einige und andere bleiben hart, und hier sollen alle in Harmonie garen.
  3. Nimm nun den Teig und rolle ihn mit dem Nudelholz auf etwa 3 Millimeter Dicke aus — etwas dicker als üblich, denn die Pizzoccheri haben Charakter und sollen nicht so zart sein wie ein Ravioliteig. Schneide breite Streifen von Handbreite, lege sie leicht übereinander und schneide dann Bandnudeln von etwa einem Zentimeter Breite: strebe nicht nach Perfektion, ihre Schönheit liegt in ihrer rustikalen Art.
  4. Stelle einen großen Topf mit reichlich Wasser auf das Feuer und salze es kräftig, wenn es kocht, als wäre es Meerwasser — das ist das Geheimnis, um die Pasta von innen zu würzen. Gib zuerst die Kartoffeln hinein und lass sie 5 Minuten garen, dann füge den Wirsing für weitere 5 Minuten hinzu, schließlich die Pizzoccheri und koche alles zusammen 10-12 Minuten: koste, es sollte einen gerade noch knackigen Kern haben, niemals gummiartig sein.
  5. Während der Topf blubbert, widme dich der braunen Butter: Gib die Butter in einen kleineren Topf auf mittlere Hitze zusammen mit den zerdrückten Knoblauchzehen und Salbeiblättern und lass sie langsam schmelzen. Beobachte sie genau: wenn sie bernsteinfarben wird und duftet wie geröstete Haselnüsse, ist es Zeit, sie vom Feuer zu nehmen, denn dieser Moment dauert nur Sekunden — wenn sie dunkelbraun wird und nach Verbranntem riecht, gibt es kein Rettung, du musst von vorne anfangen.
  6. Gib Pizzoccheri, Kartoffeln und Wirsing mit der Schaumkelle direkt in eine warme Auflaufform ab, hebe dabei eine Schöpfkelle Kochwasser auf. Mache eine erste Schicht aus Pasta und Gemüse, bestreue sie mit fein geschnittenem Casera und einer Handvoll Parmigiano, und wiederhole die Schichten, bis alles aufgebraucht ist. Beende mit der noch heißen braunen Butter mit Knoblauch und Salbei, die du darüber gießt: du wirst sehen, wie der Käse sofort zu schmelzen beginnt und feine Fäden zieht.
  7. Vermische alles vorsichtig, indem du von unten nach oben führst, um die Pasta nicht zu zerbrechen, und falls es zu trocken wirkt, füge einen Schuss der aufgehobenen Kochwasser hinzu — es sollte cremig und fadenziehhend werden, niemals trocken. Mahle eine großzügige Menge schwarzen Pfeffer darüber, schmecke ab und würze bei Bedarf nach, dann bringe alles sofort auf den Tisch: Pizzoccheri werden dampfend gegessen, sie warten auf niemanden.

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