GastroGnomo — Ricette mediterranee autentiche

Strauben

Knusprig-fluffige Frittierte Süßigkeiten aus der Tiroler Tradition, verfeinert mit Zitronenaroma

Cucina
Italia - Alto Adige
Tempo di preparazione
30 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Die Strauben sind das essbare Gedächtnis der Tiroler Almen – dort, wo der Herbstwind die Lärchen vergoldet und die Sennerinnen ihre Geheimnisse in den Teig flüsterten. Sie tragen die Seele eines Volkes, das zwischen Fels und Himmel gelernt hat, aus Einfachem etwas Unvergängliches zu formen.

Ingredienti

  • 200 g Mehl Tipo 00
  • 2 Stück Eier
  • 150 ml Vollmilch
  • 30 g Kristallzucker
  • 1 Prise Feines Salz
  • 5 g Abgeriebene Zitronenschale
  • 600 ml Sonnenblumenöl
  • 40 g Puderzucker zum Bestäuben

Preparazione

  1. Gieße das Mehl in eine breite Schüssel und forme mit deiner Hand in der Mitte eine Mulde, wie einen kleinen Krater: dort hinein kommen die Eier, die Milch, der Zucker, das Salz und die geriebene Zitronenschale. Reibe nur den gelben Teil der Zitrone ab, das Weiße darunter ist bitter und würde dir das ganze Aroma verderben.
  2. Mit einer Gabel oder einem Schneebesen fängst du in der Mitte an zu rühren und erweiterst die Bewegung langsam nach außen, sodass du das Mehl von den Rändern nach und nach einarbeitest, ohne Klümpchen zu hinterlassen: der Teig soll glatt und geschmeidig werden wie ein Crêpes-Teig. Decke ihn mit einem Tuch ab und lasse ihn bei Zimmertemperatur ruhen: er wird sich entspannen und die Aromen verbinden sich besser miteinander.
  3. Gieße das Öl in einen hohen Topf oder einen Wok und erhitze es ohne Eile gründlich: du brauchst eine Temperatur von 170–180 Grad, überprüfe das mit einem Küchenthermometer, falls du eines hast. Wenn nicht, mache die Probe mit einem Tropfen Teig: wenn er sofort zur Oberfläche schießt und dabei zischt, ist das Öl bereit.
  4. Fülle eine Spritztüte ohne Lochtülle, oder eine Flasche mit einer engen Öffnung, mit dem weichen Teig. Lasse ihn direkt ins heiße Öl fließen, während du deine Hand bewegst, um unregelmäßige Formen, Knoten und Locken zu schaffen: hier brauchst du keine Genauigkeit, je bizarrer und wilder sie aussehen, desto schöner und interessanter wirken sie.
  5. Lasse sie frittieren, bis sie golden werden, und wende sie behutsam mit einem Schaumlöffel, damit sie auf allen Seiten schön Farbe bekommen. Beobachte die Farbe genau: sie soll ein warmes, gleichmäßiges Gold sein, kein dunkles Braun, sonst werden sie bitter.
  6. Lasse sie auf Küchenpapier abtropfen, um das überschüssige Öl zu entfernen, und bestäube sie dann großzügig mit Puderzucker, während sie noch warm sind: so haftet der Zucker besser und schmilzt ein wenig auf der Oberfläche an, was dieses herrliche süße Knusperchen schafft, das sie unwiderstehlich macht.

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