Sträuben mit Himbeerkonfitüre
Knusprig-leichte Süßspeisen aus der Trentiner Tradition, duftig und unwiderstehlich
- Cucina
- Italia - Alto Adige/Trentino
- Tempo di preparazione
- 45 minuti
- Difficoltà
- Media
- Porzioni
- 4
La storia di questo piatto
Die Sträuben sind ein Flüstern aus den Dolomiten, geformt aus dem Gedächtnis der Täler, wo Jahreszeiten langsam vergehen und jede Großmutter ihre Stille in goldenen Spiralen verwahrt. Sie gehören dem Trentino wie der erste Schnee dem November – unweigerlich, vertraut, heilig.
Ingredienti
- 250 g Weizenmehl
- 2 Stück Eier
- 150 ml Vollmilch
- 40 g Zerlassene Butter
- 20 g Kristallzucker
- 2 g Feines Speisesalz
- 100 g Himbeerkonfitüre
- 300 ml Speiseöl zum Frittieren
- 30 g Puderzucker (zum Bestäuben)
Preparazione
- Gib das Mehl in ein Sieb und lass es langsam in die Schüssel rieseln, damit es schön luftig bleibt und keine Klümpchen entstehen. Mit dem Rücken eines Löffels drückst du dann ein Loch in die Mitte, wie ein kleiner See, und gießt die Eier hinein, die du vorher separat leicht verquirlt hast.
- Jetzt gießt du nach und nach die Milch, die inzwischen lauwarme geschmolzene Butter, den Zucker und das Salz dazu, und verrührst alles vom Zentrum nach außen, damit das Mehl nicht davon schwimmt. Arbeite mit dem Schneebesen oder einem Holzlöffel, bis der Teig schön geschmeidig und cremig fließt, ohne Klümpchen: er sollte vom Löffel in breiten Fäden herunterfallen, das ist das Zeichen für die richtige Konsistenz.
- Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch ab und lass den Teig bei Zimmertemperatur ruhen: so kann sich das Mehl wunderbar entspannen und deine Süßspeisen werden luftiger und zarter auf der Zunge. Hab hier keine Ungeduld, dieser Schritt macht wirklich den großen Unterschied.
- Gib das Öl in einen schönen hohen und geräumigen Topf und erhitze es langsam, bis es 170–180 Grad erreicht. Wenn du kein Thermometer hast, tauche ein Stückchen Brot hinein: springt es schnell an die Oberfläche und bräunt sich in wenigen Sekunden golden, dann ist das Öl bereit.
- Benetze ganz leicht die Fingerspitzen mit einem Hauch Öl, damit der Teig nicht klebt, und zupfe dann Teigstücke ab, groß wie eine große Walnuss, und reiße sie mit den Händen in unregelmäßige, leicht schiefe Formen auseinander: genau diese Asymmetrien machen die Sträuben so schön rustikal und ursprünglich. Lass sie sanft in das heiße Öl gleiten, aber füll den Topf nicht zu voll, damit jedes Stück frei darin schwimmen kann.
- Lass die Sträuben frittieren und wende sie immer wieder mit einer Schaumkelle, bis sie rundum goldbraun und schön aufgegangen sind, mit einer herrlich knusprigen Kruste, die lustig im Öl zischert. Sobald sie die Farbe von warmem dunklem Gold haben, fischst du sie heraus und legst sie auf Küchenrollen, damit sie das überschüssige Öl abgeben.
- Während sie noch heiß sind, bestäubst du sie großzügig mit Puderzucker, den du vorher durchs Sieb drückst, damit er sich ganz fein vom Dampf an der Oberfläche auflöst und eine köstlich weiße Schicht bildet. Bring sie sofort auf den Tisch zusammen mit einer schönen Schüssel Himbeerkonfitüre zum Dippen, ganz nach Belieben: der Gegensatz zwischen Hitze und Frische und zwischen Süße und säuerlichem Fruchtige ist das ganze Geheimnis dieses wunderbaren Süßgebäcks.