GastroGnomo — Ricette mediterranee autentiche

Tajine aus Huhn mit Oliven und Salzzitronen

Aromen des Maghreb in einer würzigen und salzigen Umarmung

Cucina
Maghreb
Tempo di preparazione
45 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Die Tajine trägt das Gedächtnis des Maghreb in sich – die staubigen Märkte von Marrakesch, die weißen Mauern von Tunis, eine Zivilisation, die Geduld und Gewürze zur Kunst erhob. Jede Olive, jede Zitronenscheibe ist ein Stück Erde, geformt von Sonne und Salz.

Ingredienti

  • 1200 g Landhuhn
  • 4 Stücke Salzzitronen
  • 250 g Grüne entsteinte Oliven
  • 2 mittelgroß Gelbliche Zwiebeln
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 0.5 g Safranfäden
  • 2 Teelöffel Korianderpulver
  • 1 Teelöffel Gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Teelöffel Gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 Teelöffel Meersalz
  • 80 ml Natives Olivenöl extra
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 15 g Frischer Ingwer
  • 20 g Frischer Koriander

Preparazione

  1. Schneide das Hühnchen in Stücke von etwa 5-6 cm Seitenlänge und bemühe dich, sie so gleichmäßig wie möglich zu machen: auf diese Weise garen sie zusammen, ohne dass einige roh bleiben und andere austrocknen. Dann tupfe jedes Stück sorgfältig mit Küchenpapier trocken — das ist das Geheimnis, das du niemals überspringen darfst. Wenn das Hühnchen feucht bleibt, wird sich die goldene und knusprige Kruste, die du anstrebst, niemals bilden. Lege das Hühnchen in eine Schüssel und bestreue es mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel, dann verwende deine Hände, um die Stücke etwa eine Minute lang zu vermischen: jede Oberfläche muss einen gleichmäßigen Hauch von Gewürzen haben, ohne weiße, unbedeckte Stellen.
  2. Gib die Safranfäden in eine Tasse und gieße die lauwarme Brühe (oder heißes Wasser) darüber: während du wartest, wirst du schrittweise sehen, wie sich die Flüssigkeit von durchsichtig zu einem intensiven, wunderschönen Gelb-Orange verwandelt. Diese Zeit ist nicht einfach nur Warten — der Safran muss sich wirklich auflösen, damit sich Farbe und Geschmack gleichmäßig im fertigen Gericht verteilen.
  3. Schneide die Zwiebeln in dünne Scheiben wie Ringe. Hacke den Knoblauch mit dem Messer fein: du wirst sofort einen starken, würzigen Duft riechen, der dir entgegensteigt — das ist das Zeichen, dass er frisch und bereit ist. Dann reibe das frische Ingwer mit einer feinen Reibe oder hacke es sehr fein: du wirst das duftende Fleisch sehen, das von Saft durchnässt ist, und genau das ist es, was du brauchst.
  4. Gieße das Öl in den Tajine oder den schweren Topf und erhitze es bei mittlerer bis hoher Hitze, bis du das Öl leicht auf der Oberfläche wellen siehst. Gib das Hühnchen hinein: du wirst ein scharfes Zischen hören, wenn die Stücke das Öl berühren — das ist das Signal, dass die Temperatur perfekt ist. Lass es 3-4 Minuten in Ruhe, damit der Boden golden und knusprig wird, dann wende jedes Stück mit einer Zange und wiederhole auf allen Seiten, bis das Hühnchen goldbraun ist. Berühre das Fleisch mit der Zange: es muss einen leichten Widerstand leisten, darf sich nicht leicht biegen. Dann lege es zur Seite auf einen Teller.
  5. Im gleichen Öl (das alle Aromen des angebratenen Hühnchens aufgenommen hat) gibst du die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer hinzu und rührst mit einem Holzlöffel kontinuierlich 3-4 Minuten um. Du wirst einen süßen und angenehmen Duft aufsteigen hören, und die Zwiebeln werden weich und durchsichtig: das ist der Moment, um das Korianderpulver hinzuzufügen und gut umzurühren. Lass es noch 2 Minuten köcheln und du wirst bemerken, wie das würzige Aroma immer intensiver und duftender wird.
  6. Gib das Hühnchen zusammen mit den Zwiebeln zurück in den Topf, gieße die gelbe Brühe mit dem Safran hinein, füge die Oliven und die in vier Stücke geschnittenen eingelegten Zitronen hinzu und rühre gut um. Fahre mit dem Löffel über den Boden und die Seiten des Topfes, um alle diese kleinen, angehafteten und karamellisierten Stückchen zu sammeln — sie sind es, die dem Gericht seinen wahren Geschmack verleihen. Erhöhe die Hitze, bis du große Blasen schnell an die Oberfläche steigen siehst: das ist das Signal, dass die Flüssigkeit die richtige Temperatur erreicht hat.
  7. Decke den Tajine mit dem Deckel ab (oder verwende einen normalen Deckel oder Alufolie) und stelle die Hitze auf das Minimum zurück. Der Sud soll nur ganz leicht köcheln, mit nur 2-3 kleinen Blasen, die pro Minute aufsteigen — er darf niemals heftig kochen, sonst wird das Fleisch fasrig und hart. Du wirst wissen, dass das Hühnchen gar ist, wenn du ein Stück durchschneidest und sich das Fleisch mühelos vom Knochen löst: drücke mit einer Gabel darauf und es muss sofort nachgeben. Wenn es noch Widerstand leistet, köchle es noch 5 Minuten weiter.
  8. Nachdem du es vom Herd genommen hast, kostest du sofort ein kleines Stück Hühnchen, um zu prüfen, dass es zart ist. Wenn dir der Sud zu flüssig vorkommt, öffne den Deckel und lass ihn noch 5 Minuten bei etwas höherer Hitze kochen, damit die Flüssigkeit verdunstet und der Sud dichter und cremiger wird — kostest mit einem sauberen Löffel und füge Salz hinzu, wenn nötig. Gib alles auf den Teller und bestreue es großzügig mit fein gehacktem frischen Koriander: der fertige Sud muss cremig und dickflüssig sein und das Fleisch wie eine echte Sauce umhüllen.

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