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Tarhana Çorbası

Ursuppe aus fermentiertem Joghurt, Geschmack der anatolischen Erinnerung

Cucina
Turchia
Tempo di preparazione
45 minuti
Difficoltà
Media
Porzioni
4

La storia di questo piatto

Tarhana Çorbası ist das Gedächtnis Anatoliens selbst – ein Lied, das Generationen von Müttern in Ton und Sonne eingewoben haben, weit vor jeder Schrift, weit vor jedem Vergessen. In ihr schläft der Wind der Steppe, der Geruch von Erde nach dem ersten Herbstregen, das leise Seufzen eines Volkes, das Hunger und Weite kennt.

Ingredienti

  • 200 g Tarhana (fermentiertes getrocknetes Joghurtpulver)
  • 1.5 Liter Wasser
  • 300 g Frische gehackte Tomaten
  • 1 mittelgroß Rote Zwiebel
  • 3 Zehe Knoblauch
  • 4 Esslöffel Natives Olivenöl extra
  • 10 Blatt Frische Minze
  • 1 Teelöffel Rote Chili
  • 1 Teelöffel Salz
  • 0.5 Teelöffel Schwarzer Pfeffer
  • 30 g Butter

Preparazione

  1. Schneide die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein, fast zu Pulver zerkleinert. Gieße das Olivenöl in einen großen Topf und stelle das Feuer auf mittlere Hitze. Warte, bis das Öl heiß ist: Neige den Topf und du wirst sehen, wie das Öl schnell über den Boden fließt. Wenn du die Rückseite deiner Hand wenige Zentimeter über dem Topf hältst, wirst du die intensive Hitze aufsteigen spüren (nicht anfassen, es ist gefährlich).
  2. Gieße die gehackte Zwiebel und den Knoblauch in das heiße Öl. Du wirst sofort das Bruzzelgeräusch hören und einen aromatischen Duft aus dem Topf aufsteigen. Rühre ständig mit einem Holzlöffel für 3-4 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Farbe goldbraun wird und du einen süßen und verlockenden Duft riechst. Gib den Peperoncino hinzu und rühre für 30 Sekunden: du wirst sehen, wie sich die Farbe intensiviert und ein würziger Duft aus dem Topf aufsteigt.
  3. Gieße die gehackten Tomaten in den Topf und rühre gut um, um sie gleichmäßig zu verteilen. Erhöhe das Feuer auf mittlere bis hohe Hitze. Rühre hin und wieder während des Kochens um. Du wirst sehen, wie die Tomaten ihr Wasser freisetzen und die Sauce immer dunkler und konzentrierter wird. Wenn die Sauce dick wird (sie ist nicht mehr flüssig) und die Blasen langsam aufsteigen, ist sie fertig.
  4. Gieße das Wasser in den Topf und rühre gut um. Du wirst ein Zischgeräusch hören, wenn das kalte Wasser das heiße berührt. Warte, bis es anfängt zu kochen: du wirst sehen, wie große kräftige Blasen vom Boden aufsteigen und die Oberfläche sich sehr bewegt. Sobald du die großen Blasen siehst, senke das Feuer auf mittlere bis niedrige Hitze: die Blasen werden kleiner und steigen langsam auf.
  5. Nimm eine Tasse und gieße das lauwarme Wasser ein (überprüfe es mit einem Finger: es sollte so warm wie dein Finger sein, aber nicht brennen). Gib das Tarhana Stück für Stück hinzu, nicht alles auf einmal. Rühre energisch mit einer Gabel, während du gießt, damit es sich gut verteilt. Du wirst sehen, dass sich Klumpen bilden: drücke sie mit dem Löffel auf den Boden der Tasse und drücke fest. Fahre fort, bis die Mischung glatt und cremig wird, ohne Klumpen. Sie sollte die Konsistenz einer Sauce haben (weder flüssig noch dick).
  6. Wenn die Brühe bei mittlerer bis niedriger Hitze köchelt, gieße das Tarhana langsam als dünner Strahl ein, wobei du mindestens 2-3 Minuten brauchst, um alles einzugießen. WÄHREND du gießt, rühre die Brühe ständig mit dem Holzlöffel um, um das Tarhana aufzufangen, das hinunterfällt, und es aufzulösen. Höre niemals auf zu rühren, auch nicht für eine Sekunde: So vermeidest du, dass sich harte Klumpen bilden, die sich nicht auflösen. Nach 10 Minuten wird die Brühe dicker, wird dunkler und cremiger in der Farbe. Wenn du sie mit dem Löffel hebst, wirst du sehen, dass sie langsam hinunterfällt.
  7. Senke das Feuer auf die niedrigste Stufe (eine sehr kleine Flamme). Lass die Suppe kochen und rühre alle 2-3 Minuten um, um die Hitze gleichmäßig zu verteilen. Mit der Zeit wird sie immer dicker und cremiger, fast wie eine Creme. Wenn du sanft auf die Oberfläche bläst, wirst du sehen, dass der Dampf langsamer verstreut wird als am Anfang. Wenn du den Löffel in die Brühe legst, wirst du bemerken, dass er langsamer und mit Anstrengung versinkt.
  8. Senke das Feuer noch weiter ab oder schalte es ganz aus. Koste einen Löffel Suppe, indem du ihn auf einen Teller gießt (nicht direkt vom Herd, damit du dich nicht verbrennst): Wenn er genug abgekühlt ist, würze mit Salz und Pfeffer nach deinem Geschmack. Schneide die Butter in kleine Stücke und gib sie in den Topf. Rühre schnell mit kreisenden Bewegungen: du wirst sehen, wie die Butter schmilzt und die Suppe wird glatt und glänzend, als würde sie einen glänzenden Überzug haben.
  9. Gieße die Suppe in die Schüsseln (wenn du möchtest, dass sie länger warm bleiben, fülle sie zuerst mit heißem Wasser und leere sie dann). Nimm die frische Minze und zupfe die Blätter vorsichtig vom Stiel ab. Reibe sie leicht zwischen deinen Händen: auf diese Weise geben sie ihren intensiven, aromatischen Duft frei. Streue einige Blätter als farbige Dekoration auf jede Schüssel. Die gerade gezupfte Minze hat einen frischen und würzigen Duft, der die ganze Suppe hervorhebt.

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